15. DSAG-Jahreskongress


DSAG-JAHRESKONGRESS IN LEIPZIG –
ERNEUT ÜBER 4.000

Polare Landschaften, Pinguine und Eisbrecher

Die Motivwelt hatte Symbolkraft: Pinguine in polaren Landschaften in der Gruppe, denn das verbessert das Überleben. Das symbolisiert auch die DSAG, wie DSAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Marco Lenck zum Auftakt anmerkte.

Zum 15. Mal trafen sich fast alle Arbeitskreise und -gruppen unter einem Dach. Dieses Mal unter dem Motto: „CUSTOMER FIRST – Auf der Suche nach Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit“. Das zog: Wieder konnten wir uns über 4.000 Teilnehmer und 175 Aussteller freuen! Wir können zu Recht stolz sein, 15 Jahre nacheinander ein solches Treffen auf die Beine gestellt zu haben.

Wieder konnten wir uns über 4.000 Teilnehmer und 175 Aussteller freuen!

Die größte und wichtigste DSAG-Veranstaltung machte 2014 erneut Station in Leipzig, und sie rückte die Sicht des Kunden in den Vordergrund. Eine der Kernaussagen der dreitägigen Veranstaltung: Es ist nicht entscheidend, welche Innovationen im Markt verfügbar sind, sondern welche die Kunden brauchen. Denn sie sind auf unterschiedlichen Wissensständen. Teilweise wollen sie konsolidieren und ihre Systemlandschaften nachhaltig verändern. Teilweise brauchen sie Innovationen. Unsere Aufgabe ist es, Orientierung und Hilfestellungen zu geben. Unsere Aufgabe ist es, Wege aufzuzeigen und zu bahnen – ähnlich einem Eisbrecher. Welche Innovationen passen zu welchen Unternehmen? Diese Frage gilt es zu beantworten, denn erst dann kommt es zu einer wertschöpfenden Umsetzung.

DSAG-Profl
97,4 Prozent würden den DSAG-Jahreskongress weiterempfehlen

Spannend war daher die Frage, die zu Beginn des Kongresses gestellt wurde und sich über die drei Tag zog: Hat sich in Bezug auf neue Technologien wie SAP HANA und Cloud aus Sicht der Kunden etwas verändert? Eine Antwort gab Dr. Marco Lenck. Seiner Ansicht nach werden beide Themen in den Unternehmen zwar diskutiert, sie hätten aber noch die die Bedeutung, die sich SAP wünscht – zum einen: SAP HANA als Innovationstreiber. Zum anderen: Cloud als Beschleuniger von Projekten.

Die Ergebnisse einer Blitzumfrage im Vorfeld belegen das:
(Basis 524 Antworten, darunter 157 CIOs)

  • Kunden erwarten: neue Funktionen, Internationalisierung und eine Senkung der TCO (Total Cost of Ownership)
  • Neutral bewertet wurden: Anwenderfreundlichkeit, neue Prozesse, Test- und Schulungsaufwand bei Updates
  • Kunden sehen Hindernisse: Eigenentwicklungen, Schnittstellen, Abhängigkeit vom Dienstleister, Schutz der Information
  • In den kommenden fünf Jahren ist eine reine Cloud nicht das Ziel der Unternehmen
  • Rund 20 Prozent der CIOs erwägen hybride Szenarien

DSAG-JAHRESKONGRESS

  • Ort: Leipzig
  • Datum: 14.-16. Oktober 2014
  • Motto: Customer First – auf der Suche nach Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit“
  • Teilnehmer: 4005
  • 6 Keynotes
  • 54 Themensitzungen
  • 286 Präsentationen – insgesamt 12.690 Minuten
  • 175 Aussteller auf einer Gesamtfläche von 24.000 m2
  • SAP-DSAG-Usability-Testcenter

Nächster Termin

29.9. bis 01.10.2015, Messe und Congress Centrum Bremen: „ERP/4 Customer: Mehr als schnell und einfach?“. Aktuelle Informationen auf der Veranstaltungsseite unter: www.kongress.dsag.de!


Einfach ist nicht einfach

Ein zweites großes Thema war auf dem Kongress: Simplification. Allerdings musste die Frage erlaubt sein: Wie einfach dürfen die Dinge sein? Wenn sie zu einfach sind, verlieren sie ihre Funktionalität. Fakt ist, Unternehmen haben einen komplexen Bedarf, den sie auch nicht loswerden. Was sie indes nicht brauchen, ist die teilweise komplizierte Abbildung von Prozessen in den Systemen. Daran können und müssen wir in der DSAG arbeiten. Das Ziel muss lauten: Komplexer Bedarf ohne komplizierte Abbildung = Simplification. Schließlich geht es darum:

  • redundante Daten sowie gleiche Technologien und Produkte für die gleichen Anforderungen zu vermeiden
  • Subsysteme zu konsolidieren
  • die Abhängigkeiten zwischen den Release-Ständen zu verringern
  • die User Experience insbesondere für Standard-Geschäftsprozesse zu verbessern.

In diesem Zusammenhang wurden auch die Business Suite on HANA diskutiert. Angekündigte Vorteile wie eine hohe Geschwindigkeit, Innovationen aufgrund der neuartigen Integration der Daten oder die Vereinfachung der IT-Architektur bestehen bisher nur auf dem Papier. Laut einer Umfrage führ(t)en 5 Prozent der Unternehmen Projekte (laufend und abgeschlossen) zur Business Suite on HANA durch. Weitere 11 Prozent planen solche. Für rund 80 Prozent ist Business Suite on HANA damit aktuell kein Thema. Sie begründen dies damit, dass Business Case und Innovationspotenzial für sie nicht zu erkennen seien. Die Anforderungen können daher nur lauten: Der Business Case muss Treiber für Innovationsprojekte sein. Und das Innovationspotenzial muss besser dargestellt werden.


ENTWICKLUNG DER BESUCHER- UND AUSSTELLERZAHLEN

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Besucher 1.950 2.250 2.450 2.500 3.185 3.050 3.050 3.605 3.921 3.940 4.175 4.005
Aussteller 50 70 90 105 111 108 121 141 171 175 175 175
„Landschaften verändern sich. Kunden werden diese neu entdecken und Wege bereiten müssen. Das fällt in einer Gruppe wie der DSAG leichter.“

Dr. Marco Lenck, DSAG-Vorstandsvorsitzender